Ostseeman Mitteldistanz 2025

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  • Dieses Thema hat 0 Antworten sowie 1 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 1 Jahr, 1 Monat von Lotta van der Straat aktualisiert.
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      Lotta van der Straat
      Forenverwalter

        Der Ostseeman ist eine unabhängige Veranstaltung mit ca. 1300 Startern auf Mittel- und Langdistanz (inclusive Staffeln) . Es gibt keine Anbindung an Ironman oder Challenge. Dementsprechend ist das Startgeld relativ human. Man sollte jedoch nicht zu lange mit der Anmeldung warten. 2025 waren die Tickets für die MD bereits im März ausgebucht!

        Glücksburg als Ort ist recht beschaulich. Hier ist aber alles gut ausgeschildert.
        Es gibt spezielle kostenlose Parkplätze für die Athleten, schon in den Tagen vor dem Rennen.

        Das Race Briefing wird bereits vorab per Mail verschickt (Auf der Pasta-Party gibt erst wohl weiter Infos bzw. die Möglichkeit für Rückfragen – das war aber nicht unbedingt nötig.

        Wir waren in einer kleinen Ferienwohnung etwas außerhalb einquartiert. Sehr familienfreundlich mit Highland-Rindern. (Das bedeutete einen kleinen Umweg am Rennmorgen, wegen der Straßensperrungen für das Rennen.) Es gibt aber auch Unterkünfte nah am Strand/Veranstaltungsort, sodass man nicht auf Busshuttle etc. angewiesen ist, was aber am WK-Tag auch angeboten wird.

        Schwimmen in der Ostsee ist besonders. Das Wasser ist salzig, aber größtenteils klar. Dieses Jahr hat es geregnet und gab heftige Wellen. Durch die Boote vom DLRG fühlte ich mich aber jederzeit sicher. 20 Grad Wassertemperatur sind mit Neo auch gut machbar. Allerdings kann man hier keine super Zeiten erreichen, da man zum Teil gegen die Strömung schwimmen musste. Das kann von Jahr zu Jahr aber auch anders sein. Letztes Jahr war die Ostsee wohl recht ruhig. Dafür gab es vor ein paar Jahren Quallen… Überraschungen vorprogrammiert!

        Die Wechselzone (T1 = T2) ist nah am Strand. Die Strecken sind überschaubar. Es gibt ein Zelt zum Umziehen jeweils für Männlein und Weiblein und entsprechende Wechselbeutel.

        Die Radstrecke besteht aus 2 bzw. 4 Runden. Vorher hatte ich Bedenken, dass es zu voll werden könnte. Ich muss aber sagen, dass ich selten so ein faires Rennen erlebt habe. Windschattenschnorren kam meines Erachtens nicht vor (oder zumindest nicht da, wo ich unterwegs war). Der Part auf der Bundesstraße 199 lädt zum Bolzen ein – je nach Windrichtung kann er aber auch hart werden. Die übrige Strecke ist sehr technisch durch viele Kurven und unerwartet viele Höhenmeter. (Meine Uhr misst das leider nicht korrekt, aber ich schätze 600-800 werden auf der MD schon zusammengekommen sein.)

        Man kann sich die Strecke bei Kommoot ziehen und abfahren. Allerdings sollte man dann bedenken, dass Teile wegen des Straßenverkehrs nicht befahrbar sind.

        Es gab pro Runde 2 Verpflegungsstationen an zwei Anstiegen, sodass man die Flaschen sehr gut aufnehmen konnte. Das Iso kam von Squeezy.

        Ein paar Stimmungsnester gab es auch trotz des Regens. Daher gehe ich davon aus, dass bei angenehmeren Bedingungen ich deutlich mehr los ist.

        Die Laufstrecke umfasst 3 bzw. 6 Runden. Auf der MD müssten es so 70 Höhenmeter sein. Es geht einmal durch ein Wohngebiet, dann an der Küste entlang, durch die Strandpromenade, wo richtig viele Leute anfeuern und wo auch das Ziel steht bis zu einem Wendepunkt am Mini-Hafen. In der Regel ist der Untergrund asphaltiert oder gepflastert, bis auf einen kürzeren Abschnitt auf Schotter. VPs gab es pro Runde 2, auch mit Iso, Wasser, Gels, Bananen und Brühe. Meiner Meinung nach hätten es gerne mehr sein dürfen. Aber da tickt jeder anders.

        Der Zielbereich ist sehr schön geschmückt und von Zuschauern gesäumt. Bei der After-Race-Verpflegung darf man kein Gourmet-Essen erwarten. Aber für mich waren belegten Brötchen etc. hinterher vollkommen ausreichend.

        Von der legendären Finishline-Party mit Feuerwerk haben wir leider nur gehört (waren nicht da), aber man kann auch anderswo im Ort sehr lecker essen und Finisher treffen. U.a. haben wir dort auch den Tipp bekommen, dass der Viking-Triathlon in Schleswig toll organisiert sein soll… nächstes Mal!

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