Antwort auf: Stralsund Triathlon 6.9.2026

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Lothar Köhler
Team Member

    Moin Björn schade das wir uns verpasst haben. Ich bin in Stralsund über die olympische Distanz gestartet. Das die Zeitmessung ein Problem hatte höre ich nicht so gerne.

    Hier ist mein Bericht der den ein oder anderen Aspekt aus Björns Bericht vertieft oder ergänzt.

    Bericht aus Stralsund

    Nach meinem A-Wettkampf in Hamburg, war für mich klar, dass ich noch einen zweiten A-Wettkampf in dieser Saison benötige.
    Schwierig gestaltete sich für mich die Terminfindung. Neben den privaten Terminen im Kalender, waren viele Wettkämpfe ausverkauft.
    Am Ende fiel die Wahl auf den Triathlon in Stralsund, für den ich eine persönliche Empfehlung bekam.

    Mein Vater begleitete mich zum Wettkampf,
    trotz der langen Anfahrt. Morgens um sechs Uhr begrüßte uns ein wolkenloser Himmel für die gut zweistündige Fahrt.
    Eine halbe Stunde vor Stralsund begegnen uns die ersten Autos mit Rennrädern und lassen meine Vorfreude deutlich steigen.

    Die Vorfreude wurde etwas durch die Bedenken wegen meiner fehlenden DTU-Lizenz getrübt. Die Lizenz war gefordert aber ich hatte es nicht geschafft eine Lizenz zu buchen.
    Bei meiner Anmeldung spielte die Lizenz keine Rolle und ich hatte alles was ich für den Start brauchte.
    Die Wettkampfbedingungen waren gemischt. Die Sonne schien bei idealen 22 Grad Celsius. Dazu herrschte ein lebendiger ablandiger Wind, der den Sund ordentlich zum kappeln brachte.

    Kurz nach zehn fiel der Startschuss und ich spurtete ins Kühl nass. Das erste Mal trug ich einen Neo im Wettkampf.
    Bei schwierigen Bedingungen kam ich mit einer passablen Zeit aus dem Wasser.
    In der übersichtlichen Wechselzone war der Wechsel kein Problem. Es gab einige
    Hinweise auf zu enge Wechselplätze die ich nicht teile.
    Die ca. 11km lange Radschleife war geprägt von vielen leichten Auf und abs. Dazu kam ein unangenehmer Gegenwind der meinen Rhythmus empfindlich störte.
    Am Ende reicht meine Durchschnitts-geschwindigkeit nicht mal an meine LIT Trainings heran.
    Der Weg von der Radstrecke zur Wechselzone ist für den kleinen Triathlon lang, stellte mich persönlich jedoch vor keine Herausforderung. So ging es mit einer kurzen Verzögerung beim Laufschuhe anziehen an die letzte Disziplin. Ich fühle mich gut und starte mit einem sehr hohen Tempo. Zwischendurch wundere ich mich etwas, wie schnell die zehn Kilometer verfliegen.
    Als ich mich dem Ziel nähere kehrt, gefüttert durch den Kommenator und die Beschilderung, die Erinnerung zurück das ich zwei Runden laufen muss.
    An der Wende war ich völlig in mich eingefallen. Mit allem Willen den ich hatte zwang ich mich in den Wettkampf zurück und stabilisierte meine Geschwindigkeit.
    Am Ende schrammte ich nur 30s an meiner 10km – Bestzeit vorbei.
    Mit diesem Ergebnis gehe ich zufrieden und erschöpft in die Off-Season.

    Aus meiner Sicht besticht der Stralsund Triathlon durch seine Hafen-Kulisse, die Strelasund-Brücke und das ganz leicht salzige Brackwasser im Sund.
    In Kombination mit dem Weltkulturerbe ist Stralsund auf jeden Fall eine Reise wert. (Meine Empfehlung ist das Meeresmuseums. Hier findet man viele plastische Darstellungen und ein riesiges Aquarium)
    PS: Wer mit Quallen ein Problem hat sollte den Sund im September meiden.

    Zur Rekordjagd ist das Rennen rund um den Stralsunder Sund nicht geeignet.
    Mit einem lebendigen Wind muss man an der Ostsee gerade im Spätsommer immer rechnen. Dies erschwert das Schwimmen im Sund erheblich. Zusätzlich erfordert, die Jungmoränenlandschaft, insbesondere in Kombination mit Wind aus nördlichen Richtungen erhebliches fahrerisches Geschick.

    Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen. Über eure Rückmeldungen freue ich mich.

    Sportliche Grüße
    Lothar

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