Foren › Wettkampfberichte › Möhnesee Grand Prix › Antwort auf: Möhnesee Grand Prix
Hey Lotta,
lieben Dank für die Antwort. Hier noch die Ergänzungen zu Deinen Fragen:
1. Nein, aber natürlich habe ich wie immer schlecht geschlafen vor einem Wettkampf
2. Ja die Tage vorher habe ich viel getrunken, auch am morgen noch, mit Carboloading hatte 3 Tage vorher begonnen
3. Mein Koppeltraining findet zu 90 % früh morgens statt (der Familie geschuldet). Bei meiner „Generalprobe“ 2 Wochen vorm Wettkampf bin ich morgens um 6 mit einem Kumpel 60 km mit 650 HM bei 191 Watt normalised gut gefahren und danach 7 km in einer 4:57 gelaufen und da hat sich das Laufen noch sehr entspannt angefühlt.
4. Jo, das ging nicht nur mir so, sondern viele haben nicht die Schwimmzeiten erreicht, die sie erreichen wollten. Ich bin auch im Nachgang bei den vielen Pausen und den Änderungen in meinem System/Schwimmstil, mit der eigentlichen Zeit nicht unzufrieden, sondern eher überrascht, wie viel Energie mich das gekostet hat für die nachfolgenden Disziplinen und wie kaputt ich mich schon beim schwimmen gefühlt habe. Und nach rechts atmen mache ich eigentlich nur bei Technikübungen im Schwimmbad, wenn ich auf eine 3er Atmung umstelle, sonst bin ich immer bei einer 2er.
5. Zeitliche Erwartung: Bin die Radstrecke vorab Probe gefahren (ca. 2 Monate vorher) und habe dort recht locker andere Wattwerte und Geschwindigkeit halten können. Meine Laufwerte sind in diesem Jahr auf einem für mich guten Level. Und bei einer möglichen Zielzeit hatte ich von den einzelnen Werten schon Puffer ( z.B. 70-75% FTP beim Rad, 35 Sekunden plus auf meine Laktatschwelle beim Laufen) eingeplant.
vor jedem Wettkampf stelle ich für mich immer ein Bronze-, Silber- und Goldziel auf, denn ich denke, dass nur eine Zielvorgabe schnell demotivieren kann, wenn ich diese nicht erreiche. Am Ende des Tages fehlten mir auf mein „Goldziel“ auch nur 18 Minuten , aufs Bronzeziel 3 Minuten und daher kann ich mit der Zeit sogar leben. Es war eben nur eine neue Erfahrung zu sehen, wie mein Körper und mein Geist reagiert, wenn es körperlich mal nicht rund läuft und richtig anstrengend wird. Und ich denke, dass mir das auch für den 70.3 helfen kann.