Antwort auf: Radwahl für Allgäutriathlon

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Lotta van der Straat
Administrator

    Hey Josef,

    ich kann deine Frage gut verstehen. Habe mir die auch gestellt und es tatsächlich in zwei aufeinanderfolgenden Jahren bei ziemlich ähnlichen Bedingungen (heiß und trocken) ausgetestet.

    Mit meinem Rennrad (7,5 kg) 2022 und meinem Triathlon Rad (etwa 2 kg mehr) 2023.

    Beide Räder hatten nur Felgenbremsen.
    Ich war beide Male genau 1 Stunde 36 unterwegs.
    Im ersten Jahr hatte ich ziemliche Rückenschmerzen vor dem Wettkampf.
    Laut Garmin habe ich im zweiten Jahr durchschnittlich 10 W mehr getreten.
    Das kann auch daran liegen, dass zwei unterschiedliche Wattmesser eine gewisse Abweichung haben.
    Oder daran, dass vielleicht doch ein kleines bisschen mehr Wind wehte.

    In deinem Fall ist die Radauswahl ja deutlich diverser.
    Ich gehe mal davon aus, dass das TriathlonRad Scheibenbremsen hat und das alte Gravel Felgenbremsen.
    Allein das würde für mich schon eine klare Entscheidung zum Triathlonrad begründen.
    Auf dem Gravel hast du zudem sicherlich nicht nur breitere Reifen, sondern auch deutlich mehr Profil… Das kostet auf die Dauer viel Kraft.
    Zudem kommt Dir Dein geringes Gewicht am Anstieg immer zugute.

    Das Höhenprofil kannst du übrigens bei Komoot im angemeldeten Zustand ganz genau nachvollziehen.

    Es gibt zwar einen steilen Anstieg am Kalvarienberg, der ist aber wirklich nur kurz, später folgen 2x 3 km moderate Anstiege pro Runde.

    Ansonsten überwiegen die flachen Parts, wo du im Auflieger wirklich einiges an Kraft sparen kannst. Erst recht bei Wind.

    Die Abfahrten waren meines Erachtens nicht extrem steil. Und ich bin wirklich eine unsichere Fahrerin, was das angeht.

    Vielleicht hat ja aber auch noch jemand anderes Daten oder Meinungen. 😉