Foren › Wettkampfberichte › Ironman 70.3 Kraichgau 2026
- Dieses Thema hat 4 Antworten sowie 4 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 1 Monat, 2 Wochen von
Lotta van der Straat aktualisiert.
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1. Juni 2026 um 17:31 Uhr #2493
Schorsch
ModeratorHey Johanna,
herzlichen Glückwunsch zum Finish 🥳🙌 Mega gute Leistung und wenn man bedenkt, dass du fast nicht starten konntest doch auch ein bomben Ergebnis. ☺️ Am meisten freut mich, dass es für dich ganz viel Gänsehaut gab. Das ist einfach ein unglaublich tolles Gefühl und die ganze Mühe wert. Hoffe, du hast dich im Nachgang gut verpflegt und bist schon wieder fit.
Vielen Dank auch für den Rennbericht. Was die Verkehrssituation angeht, kann ich deine Erfahrungen nur bestätigen. Ist halt keine Großstadt dort. 😅 Aber mit etwas Planung geht das auch echt gut.
Beste Grüße
Schorsch -
4. Juni 2026 um 7:01 Uhr #2505
Yannick De Santis
Team MemberJetzt komm ich auch endlich mal zum berichten…
Aber zuerst: herzlichen Glückwunsch zum Finish, Johanna! Sau stark, wie du dich trotz der Widrigkeiten durchgebissen hast und es freut mich zu hören, dass du dann auch im Ziel deine Gänsehaut-Momente hattest ☺️ genau aus diesem Gründen schindet man sich ja so im Vorfeld.Stimme dir absolut zu, dass es sich lohnt bereits freitags die Startunterlagen abzuholen. Ob mir die relativ „niedrige“ Startnummer in den Wechselzonen groß geholfen hat, sei mal dahin gestellt. Es macht aber den Samstag deutlich entspannter, wenn man „nur“ Wettkampfbesprechung und Bike Check-In sowie Wechselbeutelabgabe vor sich hat.
Positiv fand ich, dass die Wechselbeutel, zumindest gefühlt, größer waren als in Frankfurt.
Negativ muss ich aber anmerken, dass der Bereich vor der Bühne für die Wettkampfbesprechung eher suboptimal war. Wenig Schatten und viel zu wenig Sitzplätze für die Menge an AthletInnen. Und die Merch-Preise von Ironman sind mittlerweile wirklich fernab jeglicher Realität. Und die Parkplatz-Situation am Samstag und Sonntag war echt schwierig. War Sonntag zum Glück sehr früh da für den Shuttle und habe noch einen Platz bei Lidl bekommen, aber da war schon um kurz vor 6 fast alles voll.
Der Bike Check-In in Ubstadt-Weiher lief super einfach, das Parkplatzmanagement ist aber ausbaufähig. In Frankfurt gibt es am Waldsee extra Einweiser, die im Blick haben, dass sich die Autos gleichmäßig verteilen und alle Lücken gut genutzt werden – im Kraichgau war man da auf sich allein gestellt.Zum Renntag selbst:
Fand das Schwimmen, auch im Neo, sehr angenehm. Habe auch endlich mal ein wenig die Waschmaschine vermeiden können, allerdings hat man gemerkt, dass sich sehr viele, vor allem First Timer, beim Schwimmen viel zu weit vorne in den Startgruppen einsortiert haben. Habe etliche Leute im Wasser eingeholt und bin wahrlich kein guter Schwimmer.
Die Radstrecke startet erstmal super flach und schnell, da hat man es richtig gut laufen lassen können. Aber spätestens beim ersten harten Anstieg, war irgendwo KM 12-15, merkt man dann, dass die Radstrecke sehr ehrlich ist. Angegeben wird die Strecke mit 860hm, Garmin hat mir jedoch knapp über 1000 angegeben.
Gehöre auch eher zu den Menschen, die die Abfahrten konservativer nehmen. Vielleicht fehlt mir da ein wenig die Bike Kontrolle oder es ist der Kopf, aber bei gut 60kmh in der Abfahrt geh ich lieber auf Nummer sicher 😂😂 habe nichts davon, wenn ich und das Bike kaputt sind.
Das ständige Auf und Ab, verbunden mit der schwülen Hitze, hat mich ziemlich Energie gekostet und ich habe dann schon auf dem Rad gemerkt, dass ich den Halbmarathon nicht wie gehofft um die 4:20er Pace laufen kann.
Leider ist die WZ2 auch ein ziemlicher Acker gewesen – da musste man teilweise ziemlich aufpassen, dass man nicht in irgendein Loch tritt. Dazu auch noch in der prallen Sonne, was den Wechsel auch nicht angenehmer macht.
Die Laufstrecke fand ich eigentlich ziemlich angenehm, die Stimmung an der Strecke war echt super stark. Habe mich dann ganz gut auf die 4:30er Pace eingependelt und mit dem Regenguss auf der letzten Runde, der eine angenehme Abkühlung gebracht hat, nochmal ein wenig gedrückt. Tank war dann aber ziemlich leer. Ich bin mit der 5:08 soweit zufrieden und kann mir nichts vorwerfen, auf einer flacheren Radstrecke hätte ich aber vermutlich die Sub5 geschafft.
Die Nachziel-Verpflegung war echt gut, auch die Abholung der weißen Beutel in der Halle war gut organisiert.
Muss aber ebenfalls die Sache mit den Duschen kritisieren. Der „Wasserstrahl“ war ein Rinnsaal und das Wasser war einfach nur kalt.
Auch der Bike Check Out ist verbesserungsfähig. Entlang des Feldweges zurück Richtung Eventgelände gab es eine riesige Schlange – ich bin dann aus der WZ einfach rechts Richtung Laufstrecke abgebogen und dort parallel zur Strecke zurück gelaufen, das ging deutlich schneller.Grundsätzlich ein schönes Rennen, das Kraichgau hat auch einfach richtig Bock auf Triathlon. Die Orga drumherum könnte aus meiner Sicht an manchen Ecken besser sein – evtl geht es ob der Umstände aber auch nicht viel besser.
Hab für nächstes Jahr mal Erkner auf dem Schirm, mal sehen, wie es da ist 😉-
Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Yannick De Santis geändert.
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9. Juni 2026 um 14:38 Uhr #2513
Lotta van der Straat
AdministratorBei so vielen Höhenmetern ist die Zeit doch top, Yannick. Klar, wünscht man sich immer mehr. Aber du brauchst ja auch noch Ziele. 😉
Challenge Almere kann ich übrigens als extrem flache Strecke für Bestzeiten empfehlen.
(Auch wenn die inzwischen auch von T100 geschluckt wurden).
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
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9. Juni 2026 um 14:34 Uhr #2512
Lotta van der Straat
AdministratorKalte Duschen sind ja echt ein No Go!
Nach so einem harten Rennen…
Aber leider hatte ich das bei diversen Laufveranstaltungen auch schon.
Ich finde es jedenfalls mega, Johanna, wie du das gerockt hast.
Die Strecke ist wirklich anspruchsvoll.
Da kannst du sehr stolz auf dich sein – erst recht, weil ja auch die Kids und alles mit im Blick haben musst. Meine Respekt hast du!
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