Wettkampfbericht – Meine Tour d’Energie 2026

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  • Dieses Thema hat 7 Antworten sowie 3 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 1 Monat, 1 Woche von Lotta van der Straat aktualisiert.
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    • #2386
      Sascha Dreyer
      Team Member

        Am 26. April 2026 stand ich in Göttingen am Start der Tour d’Energie – gemeinsam mit rund 5.500 anderen Teilnehmern. Um 10:50 Uhr fiel der Startschuss, und schon auf den ersten Metern war die besondere Atmosphäre spürbar. Bei bestem Wetter, Sonnenschein und idealen, aber am Anfang kalten, Temperaturen konnte es kaum bessere Bedingungen geben.

        Auf der 100 Kilometer langen Strecke fand ich schnell meinen Rhythmus. Das Feld war groß und das Tempo durchgehend hoch, aber ich konnte mich gut positionieren und konstant fahren. Die Zuschauer entlang der Strecke sorgten immer wieder für Gänsehaut-Momente und zusätzliche Motivation.

        Nach etwa 75 Kilometern kam der entscheidende Abschnitt: der Bergsprint über 2,5 Kilometer mit durchschnittlich 8 % Steigung. Hier wurde es richtig anspruchsvoll. Ich musste alles investieren, um den Anstieg sauber durchzuziehen. Die Beine wurden schwer, aber ich blieb fokussiert.

        Nach dem Anstieg ging es in die finale Phase. Mit letzter Kraft konnte ich das Tempo noch einmal hochhalten und die verbleibenden Kilometer konzentriert zu Ende fahren.

        Am Ende überquerte ich nach 03:33:36 Stunden die Ziellinie. Auf die 100 Kilometer gerechnet entspricht das einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28,1 km/h – ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden bin.

        Erschöpft, aber glücklich blickte ich auf ein rundum gelungenes Rennen zurück. Die Kombination aus starker Konkurrenz, perfektem Wetter und einer außergewöhnlichen Stimmung machte die Tour d’Energie 2026 für mich zu einem echten Highlight.

        Auch im nächsten Jahr gehört dieses Rennen wieder in meinen Kalender.

        Gefahren wurde natürlich unter dem Team: Mission Triathlon Racing Team.

        Liebe Grüße

        Sascha

        • Dieses Thema wurde vor 1 Monat, 1 Woche von Sascha Dreyer geändert.
      • #2391
        Lotta van der Straat
        Administrator

          Hi Sascha,
          herzlichen Glückwunsch zum Finish. Solche Radrennen können echt cool sein, wenn man eine gute Gruppe findet und dort mitfahren kann. Da spart man sich ne Menge Energie durch den Windschatten, aber man muss sich halt auch sicher fühlen…
          Das Wetter ist natürlich auch noch ein wichtiger Faktor! Top, dass das dieses Mal mitgespielt hat!
          War die Strecke komplett gesperrt oder gab es irgendwo Verkehr?
          Ich hab online gelesen, dass jemand reanimiert werden musste. Davon hast du dann wahrscheinlich nichts mitbekommen, oder?

        • #2393
          Sascha Dreyer
          Team Member

            Hi Lotta,

            nein davon habe ich auch gestern Abend auch nur aus der Zeitung erfahren.

            Die Strecke wurde teils dauerhaft, teils zeitweise (Kreuzungen etc) gesperrt, so dass man sich zu 100% auf das Rennen konzentrieren konnte und sich deswegen keine Gedanken machen musste.

            • #2394
              Lotta van der Straat
              Administrator

                Das ist ja schonmnal hilfreich. Stelle mir nichts Schlimmeres vor, als direkt dran vorbeizufahren und dann die ganze Zeit zu überlegen, ob man besser aussteigen sollte…

            • #2407
              Fabian Englich
              Team Member

                Ich hab gestern in nem Podcast von/mit Laura Philipp gehört, dass es in Italien Pflicht ist, eine kardiologische Untersuchung zu machen, wenn man bei Sportveranstaltungen starten will.

                Ich finde das klingt so dermaßen sinnvoll, dass mir da kaum Gegenargumente zu einfallen…

                @Sascha: Herzlichen Glückwunsch! Klingt nach nem gelungenen Rennen. Viel Spaß im nächsten Jahr. Ziel: Sub 3:30? 😉

                • #2408
                  Lotta van der Straat
                  Administrator

                    Das mit der sportmedizinischen Untersuchung ist tatsächlich so. Die Italiener sind, was das angeht, wirklich fortschrittlich (der Kardiologe bei uns im Podcast hat das auch erwähnt 😉 Aber bei dem Radrennen war es soweit ich weiß ein Unfall und kein „ganz normaler Herzkasper“. Kann aber sein, dass ich es überlesen habe…

                    • #2412
                      Fabian Englich
                      Team Member

                        Ah, deswegen kam mir das gestern so bekannt vor 😁

                        War jetzt tatsächlich geraten mit dem Infarkt, ist ja leider so dass es immer wieder vorkommt…

                  • #2414
                    Lotta van der Straat
                    Administrator

                      ja, also bei Schwimm- und Laufevents kommt leider das öfter vor. Bei Radrennen hab ich es jetzt noch nicht so verfolgt.

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